Selbstständig werden neben Job – was ich bisher versucht habe

Einleitung – Selbstständig werden neben Job

Wenn man von außen auf das Thema „Selbstständig werden neben Job“ schaut, sieht vieles oft klar aus. Man entscheidet sich für ein Modell, zieht es durch und baut Schritt für Schritt etwas auf.
Meine Realität sah anders aus.
Ich habe ausprobiert. Gelernt. Investiert. Verworfen. Neu angefangen. Nicht aus Laune – sondern weil ich ehrlich versucht habe herauszufinden, was zu mir passt.
Dieser Artikel ist keine Erfolgsstory.
Er ist eine Bestandsaufnahme.
Was ich konkret versucht habe.
Was funktioniert hat.
Was nicht.
Und was ich heute anders sehe.

Mein Einstieg 2022: Warum ich überzeugt war, dass SMMA mein Weg ist

2022 war für mich kein Jahr der Theorie mehr. Ich wollte nicht länger nur darüber nachdenken, wie man sich neben dem Job etwas Eigenes aufbaut. Ich wollte anfangen. Und SMMA – also eine Social Media Marketing Agency – klang für mich damals logisch, modern und realistisch. Unternehmen brauchen Sichtbarkeit, Social Media wächst, Marketing wird ausgelagert. Ich dachte wirklich: Das ist ein solides Modell. Lernbar. Umsetzbar. Skalierbar.

Ich habe einen teuren Kurs gekauft. Nicht impulsiv, sondern mit dem Gefühl, es ernst zu meinen. Wenn ich schon versuche, selbstständig zu werden neben dem Job, dann nicht halb. Ich habe den Kurs über mehrere Monate hinweg durchgearbeitet. Es war keine durchgehend disziplinierte Phase, weil das Leben dazwischenkam und nicht alles planbar war. Aber ich habe ihn abgeschlossen. Ich wollte verstehen, wie das Ganze funktioniert – nicht nur oberflächlich mitreden.

Im Kurs ging es viel um Struktur, Positionierung und vor allem um Facebook Ads. Allerdings kam dann die größte Hürde für mich: die Kaltakquise. Sie war kein Nebenthema, sondern zentraler Bestandteil. Unternehmen anrufen, Kontakte aufbauen, Leads generieren. Theoretisch wusste ich, dass das dazugehört. Aber ich hatte unterschätzt, wie sehr es mir widerstrebt.

Ich habe Firmen kontaktiert. Ich habe telefoniert. Und ich habe gemerkt, wie unnatürlich sich das für mich anfühlt. Nicht, weil ich nichts zu bieten hatte, sondern weil ich das Gefühl hatte, zu stören. Die Reaktionen waren selten offen oder interessiert. Eher genervt. Kurz angebunden. Desinteressiert. Vielleicht war der Markt schon gesättigt. Vielleicht war ich einfach nicht überzeugend genug. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem.

Zwischendurch bin ich noch an jemanden geraten, bei dem es die Möglichkeit gegeben hätte, anteilig Geld zu verdienen, wenn ich einen Lead bringe. Also Kunden vermitteln, Provision bekommen. Auch das habe ich mir angesehen. Aber auch hier lief es wieder auf dasselbe hinaus: Kontakte knüpfen, ansprechen, telefonieren. Und genau da blockierte etwas in mir.

Ich habe nicht bewusst entschieden aufzuhören. Es ist eher langsam ausgelaufen. Weniger Anrufe. Weniger Energie. Weniger Überzeugung. Und irgendwann war klar: Ich werde in diesem Modell nicht aufgehen. Nicht, weil es grundsätzlich schlecht ist. Sondern weil ein wesentlicher Teil davon nicht zu mir passt.

Ich war am Anfang überzeugt, dass SMMA mein Weg sein könnte. Am Ende wusste ich: Ich kann viel lernen, aber ich will mich nicht dauerhaft in eine Rolle zwingen, die sich falsch anfühlt.

Notiz an mich:

Nicht jedes funktionierende Geschäftsmodell ist automatisch mein Geschäftsmodell.

Social Media als nächster Versuch: TikTok zwischen Hoffnung und Realität

Nachdem SMMA für mich innerlich abgeschlossen war, habe ich mich weiter umgesehen. Kurz habe ich mich noch mit dem Thema Dropshipping beschäftigt – also Produkte günstig einkaufen, meist aus China, und mit Marge weiterverkaufen. Im ersten Moment klang auch das nach einer Möglichkeit. Aber schon beim ersten tieferen Kontakt wurde mir klar, dass ich dafür wieder viel Geld in die Hand nehmen müsste. Und genau das wollte ich nach dem teuren SMMA-Kurs nicht noch einmal. Es blieb bei einem Gespräch. Danach habe ich es verworfen.

Stattdessen habe ich kleinere Schritte gemacht. Hier ein Kurs auf Udemy, dort ein neues Thema. Udemy mag ich bis heute, weil ich mir Inhalte kompakt anschauen kann, ohne gleich wieder vierstellige Beträge zu investieren. Es fühlte sich kontrollierter an. Weniger Risiko, mehr Überblick.

Irgendwann bin ich beim Thema TikTok gelandet. Ich weiß gar nicht mehr genau, ob der Impuls direkt von TikTok kam oder von Videos auf YouTube. Auf jeden Fall schien die Plattform Möglichkeiten zu bieten: Reichweite ohne Startkapital. Schnelles Wachstum. Sichtbarkeit. Und vor allem die Chance, ohne großes Budget etwas aufzubauen.

Zuerst habe ich es mit gesichtslosen Videos versucht. Katzenvideos, Chatverläufe, einfache Formate, die angeblich gut funktionieren. Die Idee dahinter war klar: ausprobieren, ohne mich selbst zu zeigen. Kein persönliches Risiko, kein Druck. Aber auch hier habe ich schnell gemerkt, dass „einfach Videos posten“ nicht automatisch Reichweite bedeutet. Die Accounts blieben klein. Nicht einmal vierstellige Followerzahlen. Es war eher ein Testen als ein echtes Wachsen.

Später habe ich es dann doch mit Gesicht versucht. Überall hieß es, dass Persönlichkeit langfristig der Schlüssel ist. Also habe ich mich gezeigt. Das Problem war nur: Ich wusste nicht wirklich, wofür. Ich hatte kein klares Thema, keine feste Richtung. Und durch meine Schichtarbeit habe ich nie konstant gepostet. Es gab Phasen, da war ich aktiv. Dann wieder Tage oder Wochen, in denen nichts kam. Und jedes Mal fiel es mir schwer, wieder reinzukommen.

Ich habe es geschafft, mit meinem persönlichen Account auf etwa 6.000 Follower zu kommen. Das war nicht nichts. Aber es war auch kein Durchbruch. Vor allem hatte ich nie das Gefühl, dass daraus wirklich etwas Tragfähiges entstehen würde. Es fehlte mir an Klarheit, an Ausdauer – und irgendwann auch an Freude. Das anfängliche Interesse wurde leiser.

TikTok war für mich kein kompletter Fehlversuch. Ich habe gelernt, wie Plattformen funktionieren, wie Inhalte aufgebaut werden und wie schnell Aufmerksamkeit kommen – oder eben ausbleiben – kann. Aber ich habe auch gemerkt, dass ich nicht einfach nur Reichweite aufbauen will, ohne zu wissen, wofür eigentlich.

Notiz an mich:

Reichweite ist kein Ziel. Sie ist höchstens ein Werkzeug – wenn man weiß, wofür.

Irgendwann bin ich auf TikTok über eine 90-Tage-Challenge gestolpert. Das Versprechen war klar formuliert: Mit Webseiten und Backlinks nebenbei 500 Euro verdienen. Normalerweise bin ich bei solchen Aussagen inzwischen vorsichtig. Aber diesmal war etwas anders. Die Teilnahme war kostenlos, und es wurde tatsächlich viel Wissen vermittelt. Kein großes Verkaufsdrama, sondern konkrete Schritte.

WordPress hatte ich schon öfter im Kopf. Immer wieder kam der Gedanke auf, vielleicht einmal selbst Websites zu bauen. Und genauso schnell kam die innere Bremse: zu technisch, zu kompliziert, zu viele Einstellungen. Themes, Plugins, Hosting – allein die Begriffe haben mich lange eher abgeschreckt als motiviert.

Durch die Challenge habe ich mich trotzdem herangewagt. Schritt für Schritt. Wir haben jeweils einen Stadtblog aufgebaut. Struktur, Inhalte, erste Artikel. Und ich habe gemerkt, dass mir dieser Prozess gefällt. Nicht alles war leicht. Es hat Nerven gekostet. Dinge haben nicht funktioniert. Seiten sahen am Anfang chaotisch aus. Aber es war greifbar. Ich habe verstanden, wie eine Website entsteht, wie man Inhalte einpflegt und wie Suchmaschinen grob funktionieren.

Mittlerweile habe ich zwei Stadtblogs. Sie existieren. Sie sind online. Sie werden nicht regelmäßig gepflegt, aber sie sind da. Hin und wieder kommen Backlink-Anfragen über Plattformen wie WhitePress. Kein regelmäßiges Einkommen. Kein Durchbruch. Aber ein Zeichen, dass die Seiten wahrgenommen werden.

Monetarisieren habe ich sie bisher kaum ernsthaft versucht. Vielleicht, weil ich selbst noch nicht entschieden habe, was ich daraus machen möchte. Stadtblogs empfinde ich eher als langfristige Projekte. Wenn ich an Monetarisierung denke, sehe ich für mich eher Themenblogs. Klarer. Fokussierter.

Im Moment laufen die Seiten auf Sparflamme. Ich poste selten – gerade so viel, dass sie nicht komplett einschlafen. Es ist kein aktives Vorantreiben. Eher ein Offenhalten der Möglichkeit.

Was ich aus dieser Phase mitgenommen habe, ist größer als die Einnahmen. Ohne diese Challenge hätte ich mich wahrscheinlich nie ernsthaft an WordPress herangetraut. Ich hätte weiter gedacht, es sei zu technisch für mich. Heute weiß ich: Es ist lernbar. Und Technik verliert ihren Schrecken, sobald man anfängt.

Notiz an mich:

Manchmal ist der eigentliche Gewinn nicht das Geld, sondern das Zutrauen.

KDP: Malbücher, Kinderbücher und „Mutig wie Malaika

Fast zeitgleich mit der WordPress-Challenge – vielleicht zwei Monate später – kam KDP dazu. Auch hier war es wieder eine Art Challenge. In einem Call auf Skool ging es darum, etwas umzusetzen, das man schon lange im Kopf hatte, und es bis zu einem bestimmten Datum fertigzustellen. Bei mir war es ein Buch.

Eigentlich war ich gerade mitten in einem anderen Projekt. Und trotzdem hat mich der Gedanke nicht losgelassen. Ein eigenes Buch veröffentlichen. Nicht nur technisch etwas aufbauen, sondern etwas Kreatives schaffen.

Am Anfang habe ich mit Malbüchern begonnen. Das war naheliegend, weil es vergleichsweise einfach wirkte. Aber relativ schnell kam die nüchterne Erkenntnis: Der Markt war voll. Sehr voll. Die Konkurrenz groß. Und mir wurde klar, dass ich entweder stark ins Marketing gehen müsste oder mich anders positionieren sollte.

Also bin ich zu High-Content übergegangen. Weg von einfachen Malbüchern, hin zu echten Inhalten. In dieser Phase entstand „Mutig wie Malaika“. Bis heute ist es mein Herzensprojekt. Dieses Buch war mehr als nur ein Produkt. Es war etwas, das ich wirklich schreiben wollte.

Ich habe mich eingearbeitet, viel über YouTube gelernt, mit Mid-Content weitergemacht, Cover in Canva selbst gestaltet und mir passende Pseudonyme überlegt. Der kreative Prozess lag mir. Ich mochte es, Ideen umzusetzen und sie sichtbar werden zu lassen.

Was mir weniger lag, war das Marketing. Amazon Ads haben sich für mich nicht stimmig angefühlt. Zahlen auswerten, Kampagnen optimieren, Budgets testen – das war nicht der Teil, für den ich gebrannt habe. Und ohne Sichtbarkeit bleiben Bücher unsichtbar.

Der große Durchbruch kam nicht. Keine plötzlichen Verkaufszahlen. Kein Momentum, das alles trägt. Es war eher ein ruhiges Veröffentlichen – und dann warten.

KDP war für mich keine Fehlentscheidung. Und ich habe dieses Thema auch noch nicht abgeschlossen, weil noch viele Ideen da sind. Aber ich habe verstanden: Ein gutes Produkt allein reicht nicht. Kreativität ist nur ein Teil. Der andere Teil ist Vertrieb. Und der lässt sich nicht umgehen.

Notiz an mich:

Etwas zu lieben bedeutet nicht automatisch, dass es sich auch verkauft.

Warum ich immer wieder am Marketing hängen geblieben bin

Wenn ich auf meine bisherigen Versuche zurückblicke, sehe ich ein wiederkehrendes Muster. Es war nie das Lernen, das mich gestoppt hat. Auch nicht das Umsetzen. Ich habe Kurse durchgearbeitet, Websites gebaut, Bücher geschrieben, Videos erstellt. Der Anfang war selten das Problem. Der Punkt, an dem es schwierig wurde, war fast immer derselbe: Marketing.

Sobald es darum ging, aktiv sichtbar zu werden, Zahlen auszuwerten oder Menschen direkt anzusprechen, wurde es schwer. Kaltakquise bei SMMA. Regelmäßige Präsenz bei TikTok. Amazon Ads bei KDP. Jedes Mal eine andere Plattform – aber im Kern die gleiche Herausforderung.

Ich mag es, Dinge zu erstellen. Ich mag es, mich einzuarbeiten. Ich mag es, etwas entstehen zu sehen und Neues zu lernen. Aber der dauerhafte Vertriebsanteil zieht mir Energie. Sichtbarkeit bedeutet Wiederholung. Präsenz. Konstanz. Und auch, sich selbst anzubieten.

Vielleicht bleibe ich genau dort immer wieder hängen. Nicht, weil ich kein Online-Einkommen will. Sondern weil ich noch keinen Weg gefunden habe, Marketing so umzusetzen, dass ich es langfristig durchhalte. Und solange ich diesen Teil nicht für mich geklärt habe, laufen Projekte irgendwann aus.

Notiz an mich:

Vielleicht liegt das Problem nicht im Projekt, sondern in meiner Beziehung zum Verkaufen.

Virtuelle Assistenz und die Frage: Was kann ich eigentlich gut?

Irgendwann bin ich beim Thema Virtuelle Assistenz gelandet. Ich hatte gehört, dass es sogar von Vorteil sein kann, ein Scanner zu sein. Also jemand, der viele Interessen hat, sich schnell einarbeitet und unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Das klang im ersten Moment passend. Und trotzdem blieb eine Frage hängen: Wofür genau würde mir jemand Geld bezahlen?

Positionierung ist auch hier ein Thema. Man kann nicht einfach alles anbieten. Aber ich hatte – und habe teilweise noch – das Gefühl, nichts wirklich perfekt zu können. Wer zahlt schon für halbfertiges Wissen? Für jemanden, der selbst noch lernt?

Dazu kommt dieser Gedanke, viele Jahre nicht genauer hingeschaut zu haben. Zu spät angefangen zu haben, mich ernsthaft zu fragen, was mich interessiert. Während andere vielleicht schon seit Jahren online arbeiten und Erfahrung aufgebaut haben, entdecke ich vieles erst jetzt bewusst. Manchmal entsteht daraus Druck. Zwei Kurse gleichzeitig machen zu wollen. Aufholen. Schneller werden. Lücken schließen.

Wenn ich mir jedoch die Frage stelle, was ich anbieten möchte – was mir Spaß macht, auch wenn es nicht perfekt ist, wobei ich die Zeit vergesse – komme ich immer wieder auf zwei Dinge: Bücher und Websites. Bücher sind kreativ. Aber Websites sind greifbarer. Struktur. Aufbau. Technik. Etwas, das sichtbar ist und funktioniert.

Gleichzeitig kommt sofort der nächste Gedanke: Nur weil mir das Erstellen von Websites Spaß macht, heißt das noch lange nicht, dass andere dafür bezahlen wollen. Und selbst wenn – wie komme ich an Kunden?

Beim Thema Virtuelle Assistenz geht es viel um Netzwerken. Und das fühlt sich anders an als klassisches Verkaufen. Neue Menschen kennenlernen. Gespräche führen. Verbindungen aufbauen. Das liegt mir eher. Wenn sich daraus etwas ergibt, wirkt es natürlicher. Weniger Druck. Weniger „Ich muss jetzt überzeugen“.

Vielleicht ist genau das ein Unterschied, den ich erst langsam verstehe: Netzwerken fühlt sich für mich nicht wie Verkaufen an, sondern wie Austausch. Und wenn daraus Zusammenarbeit entsteht, ist es kein harter Pitch, sondern eine Entwicklung. Trotzdem bleibt die Frage offen, wie viel Können ausreicht, um Selbstständig werden neben Job, anzufangen.

Notiz an mich:

Vielleicht muss ich nicht perfekt sein – sondern nur einen Schritt weiter als der, dem ich helfe.

Das Muster hinter all meinen Versuchen

Wenn ich alles nebeneinanderlege – SMMA, TikTok, WordPress, KDP, VA – dann sieht es von außen vielleicht sprunghaft aus. Viele Anläufe. Unterschiedliche Richtungen. Kein klarer, gerader Weg.

Aber ganz so chaotisch, wie es wirkt, ist es nicht.

Was sich durchzieht, ist Neugier. Ich steige selten halbherzig ein. Wenn mich etwas interessiert, arbeite ich mich ein. Ich kaufe Kurse, schaue Videos, teste aus, bleibe so lange, bis ich verstanden habe, wie es grundsätzlich funktioniert.

Und dann kommt noch etwas dazu: der Wunsch, wieder Neues zu lernen. Kaum habe ich ein Thema halbwegs durchdrungen, taucht das nächste auf. Nicht, weil das alte wertlos wäre. Sondern weil mich Weiterentwicklung reizt. Weil ich gern verstehe, wie Dinge funktionieren. Weil Stillstand für mich schwerer auszuhalten ist als ein Neubeginn.

Was sich ebenfalls durchzieht: Ich verliere nicht am Lernen die Motivation, sondern am dauerhaften Vermarkten. Sobald der kreative oder aufbauende Teil abgeschlossen ist und es um konstante Sichtbarkeit, Vertrieb oder Optimierung geht, wird es zäher. Nicht unmöglich. Aber schwerer.

Ich wechsle nicht, weil ich sofort aufgebe. Sondern weil ich irgendwann merke, dass ein zentraler Bestandteil nicht zu mir passt – oder weil mich das nächste Thema bereits innerlich weitergezogen hat.

Gleichzeitig wächst mit jedem Versuch etwas. Ich kann heute mehr als vor zwei Jahren. Ich verstehe mehr. Ich traue mir mehr zu. Auch wenn kein Projekt bisher wie ein klarer Durchbruch wirkt, war nichts davon umsonst. Vielleicht ist mein Weg kein gerader Aufbau. Sondern ein Annähern. Mit Umwegen. Und mit echtem Interesse.

Notiz an mich:

Neugier ist keine Schwäche – aber sie braucht irgendwann Richtung.

Wo ich heute stehe

Durch mein erstes bewusstes Netzwerken habe ich jemanden kennengelernt, aus dem sich tatsächlich mein erster Auftrag ergeben hat. Eine Landingpage. Kein riesiges Projekt. Kein großes Business. Aber ein echter Auftrag. Mit einem echten Gegenüber. Mit Verantwortung.

Die Kundin war zufrieden. So zufrieden, dass die Fertigstellung der kompletten Website noch ansteht. Und sie hat mich weiterempfohlen. Keine Werbeanzeige. Kein Funnel. Sondern ein Kontakt. Ein Gespräch. Vertrauen hat ich dorthin gebracht.

Das hat mir gezeigt, dass ich nicht alles neu erfinden muss. Dass es möglich ist, Schritt für Schritt in etwas hineinzuwachsen und somit Selbstständig werden neben Job wieder greifbar wird. Aktuell vertiefe ich mein Wissen weiter in WordPress, arbeite viel mit Astra und Spectra und merke, dass mir dieser Bereich liegt. Struktur aufbauen. Seiten gestalten. Technik verstehen. Etwas Funktionierendes erschaffen.

Und gleichzeitig merke ich: Das Thema KDP ist nicht abgeschlossen. Wenn es die Zeit zulässt, würde ich gern wieder ein Buch schreiben oder gestalten. Nicht aus Druck. Sondern weil mir der kreative Teil Freude macht. Ich weiß nicht, ob daraus eine klare Positionierung entsteht. Aber ich merke, dass ich hier nicht nur ausprobiere, sondern bleibe.

Notiz an mich:

Manchmal sollte ich mir selbst einfach mehr zutrauen.

Selbstständig werden neben Job bedeutet für mich im Moment Entwicklung.
Wenn du nachlesen möchtest, warum ich überhaupt begonnen habe, mich mit einem Online-Einkommen zu beschäftigen, findest du hier meinen ersten Beitrag: online-business-neben-dem-job

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